unser Gebets Apostolat

der Lebendige Rosenkranz ...

Der Lebendige Rosenkranz wurde im Jahr 1826 in Lyon von Pauline Jaricot gegründet, die ihr ganzes Leben in den Dienst Gottes gestellt hat und 1862 im Ruf der Heiligkeit verstorben ist. Sie war erfüllt vom Gedanken der Mission, den sie dadurch zu verwirklichen suchte, dass sie Beterinnen und Beter gewann und Missionare in aller Welt durch Gebet und Spenden unterstützte.

Lebendiger Rosenkranz deshalb, weil sich jedes Mitglied dieser Gebetsgemeinschaft verpflichtet, jeden Tag mindestens ein Gesätzchen des Rosenkranzes - oder den ganzen Rosenkranz - in diesem Anliegen zu beten. So ist sichergestellt, dass rund um die Uhr, rund um den Globus, in diesem Anliegen gebetet wird.
Diese offizielle Gebetsgemeinschaft ist kirchlich geprüft und errichtet.


Im 199. Teilenbrief vom April 2012 stand über Pauline Marie Jaricot zu lesen:

Ein eindrückliches Beispiel unter Vielen gibt uns Pauline Marie Jaricot, geboren am 22. Juli 1799, im letzten Jahr der Französischen Revolution. Aus reichem Hause stammend, widmet sie ihr Millionenerbe der Armen und Arbeitern der beginnenden Industrialisierung. Mit 18 Jahren erkennt sie den Wert der Mission, und gründet die Vorläuferorganisation der heutigen Päpstlichen Missionswerke – kurz „MISSIO“ genannt.

 

Auf ihre Initiative wird der „Lebendige Rosenkranz“ ins Leben gerufen, eine alle Kontinente umfassende Gebetsliga im Geiste der Mission. Pauline begreift, dass Mission als Weitergabe der „Frohen Botschaft“ nur gelingt, wenn auch alle, die die Mission unterstützen, von der Freude des Evangeliums erfasst sind.

 

So nimmt sie bereits 1845 die wesentlichen Forderungen der katholischen Soziallehre vorweg, wie sie erst 1891 von Papst Leo XIII. in der Enzyklika Rerum Novarum" formuliert werden sollten. Doch Pauline sitzt schlussendlich zwei Betrügern auf und verliert so ihr ganzes Vermögen. Pauline stirbt mit 62 Jahren einsam, verarmt und krank, aber keineswegs verbittert. Nach ihrem Tod im Jahr 1862 erhielt sie lediglich ein Armenbegräbnis. Für die „Ehrwürdige Dienerin Pauline Jaricot“ läuft ein Seligsprechungsverfahren. Obwohl in unseren Breiten weitgehendst unbekannt, gehört sie zu den Großen der Weltgeschichte. An ihr erfüllte sich das Wort des Hl. Augustinus: „...andere zu beschenken und dabei selbst reich zu werden...“ – zwar nicht auf Erden, aber dafür im Himmel. Letztlich sollte das unser aller Ziel sein – unsere ewige Seligkeit im Angesicht Gottes. Jetzt können wir noch sehr gut daran arbeiten, dann nicht mehr...


Nach diesem Beispiel des Lebendigen Rosenkranz" möchte ich euch ermuntern, ebenso in dieses Gebet einzusteigen" - und wenn es nur täglich ein Gesätzchen des Rosenkranzes ist - um euch durch das Gebet über die Botschaft des Teilens mit den Reichen" und den Armen" zu vereinen.

Jede Gabe die man gibt sollte unbedingt durch das Gebet veredelt" werden. Erst dann wird diese Gabe - und sei sie noch so klein - im wahrsten Sinn des Wortes wertvoll", segensreich und ist nicht umsonst gegeben.

siehe auch unter dem eigenen Menüpunk: Rosenkranz-Manufaktur