Geteiltes Leid ist doppelte Freude!

Irgendwann haben wir uns gefragt, wie das denn so ist mit unserer Nächstenliebe, mit unserer Bereitschaft, mit anderen zu teilen, sei es Geld oder Zeit?

Sicher, wir geben Spenden, Almosen, unterstützen die eine oder andere Organisation. Dabei sind wir uns wahrscheinlich nicht immer im klaren, ob das Geld, das wir irgendwo eingezahlt haben, auch dort ankommt.

 

Aber ist das „Teilen?“

 

Teilen, das kann viel mehr sein. Christlich teilen bedeutet doch, daß der andere das größere Stück bekommt, selber ein Opfer, einen Verzicht auf sich nehmen, um dem anderen ein Freude zu machen. Denken wir nur einmal an den Hl. Martin, der seinen Mantel zerteilt hat, um einen Bettler zu wärmen.

Aus diesen Gedanken heraus ist im Oktober 1995 eine Gruppe entstanden, die es sich zur Aufgabe macht, anzuregen bewusst zu Teilen, sei es Geld oder Zeit. Eine Art freiwilliger Selbstbesteuerung, getragen vom Gebet für andere, das Ziel vor Augen, Bedürftigen auch finanziell zu helfen.


Wichtig und oberste Priorität: NICHT vom „Überfluss" zu geben, sondern zuerst auf etwas verzichten, um das dafür Ersparte zu Teilen.